Unsere beliebtesten Tauchgebiete

ISLA REDONA

Direkt nach dem Abtauchen entlang des seegrasbewachsenen Hanges wartet eine Höhle, die auf 6 und 12 Metern Ein- beziehungsweise Ausgänge bietet. Das Innere der Höhle ist durch diverse Öffnungen, durch die das gefilterte Sonnenlicht einfällt, in blaues Zweilicht getaucht. Es lohnt sich aber, die Stimmung mit der Tauchlampe zu ändern und die Farbenpracht der bewachsenen Wände und Höhlenbewohner zu wecken. Krustenanemonen, Korallen, Meerbarbenkönige, Garnelen – sie alle findet man hier.

Nach dem Verlassen der Höhle führt der Weg abwärts bis zur Maximaltiefe von 24 Metern. Hier liegt das wunderbar bewachsene Wrack eines alten Segelschiffs. Ein Zuhause für Zackenbarsche, Muränen und Co. Aber allein darüber weg zutauchen, setzt schon Glückshormone frei. Ist also auch für Einsteiger interessant. Zumal in nur 6 Metern ein etwa 50 Meter breiter Überhang jeder Menge Fische, Pflanzen und anderen bunten Vertretern der Meeresbewohner Schutz und im hellen Flachwasser bietet. Ein Platz, um sich in Details zu verlieren.

Charakteriesierung: Riff/Höhle/Wrack
Mindestvoraussetzung: GTS/OWD,
Tiefe: 6-24 Meter

________________________________________________________________

WRACK "DON PEDRO" (Autofähre)

Am 11. Juli 2007 sank dieses moderne Schiff nach einer Kollision mit einem der beiden "DADO" -Felsen gegen fünf Uhr morgens 3 km vor der Hafeneinfahrt von Ibiza, Personen kamen nicht zu Schaden. Es befanden sich 40 Lastwagen an Bord. Monatelang arbeiteten Bergungstaucher am Wrack, schlossen die Treibstoff-Lecks und entfernten Giftstoffe. Das 146m lange Schiff liegt auf der Backbordseite im Winkel von 180 Grad in 40m Grundtiefe. Die Bordwand befindet sich in 23m Tiefe.

Es gibt zwei Möglichkeiten das Wrack ohne Deko-Stops zu betauchen. Nachder das Boot an einer der 3 mittschiffs verankerten Unterwasserbojen vertaut ist, beginnt der Abstieg zur Bordwand.

Die erste Möglichkeit führt nach links zum hinteren Teil, es ist ein fasziniertes Erlebnis, ca. 20m vom Ende entfernt taucht man zur gewaltigen ca. 8m großen Schraube ab, deren Nabe auf 36m liegt. Von dort führt der Weg zur Heckklappe wo man die LKW's im Inneren der "Don Pedro" erkennen kann, dann hinauf zur Reling und weiter entlang bis zur Brücke. Aus Sicherheitsgründen sind alle Zugänge und Luken vergittert. Die Inneneinrichtung ist jedoch gut zu erkennen. Die Bojen liegen in unmittelbaren Nähe der Brücke.

Die zweite Möglichkeit führt nach dem Anstieg nach rechts, die Reling entlang zum Vordeck zur runden Bugnase unter dem Vorschiff, danach hinauf zur Seitenschraube und zurück zur Brücke. Dies ist der längere Weg und die verbleibende Zeit zur Besichtigung der Brücke entsprechend kürzer.

Charakteriesierung: Wrack
Mindestvoraussetzung: CMAS ** oder AOWD,
Tiefe: 20-40 Meter

 

 



Alle Bilder anzeigen?

 

 

 

 

 

Don Pedro

 

 

 

Don Pedro

 

 

 

 

LLOSA DE STA.EULÀRIA – Das Riff von Sta. Eulària

Für Leuchttürme ist das Riff zwischen der Isla Eulària und Isla Redona kein guter Platz … das haben schließlich auch die Behörden eingesehen, nachdem dort in den vergangenen Jahren zwei Stück an derselben Stelle versunken sind. Gut für die Taucher, denn so gibt`s hier zusätzlich zu dem eh traumhaften Spot auch noch Reste der Leuchtfeuer zu sehen. An der Wasseroberfläche warnt eine Boje vor Untiefen. Die Turm-Fragmente liegen zwischen 6 und 15 Metern.

Das gesamte Riff hat einige schöne Überhänge, unter denen sich Langusten, Drachenköpfe und Gabeldorsche tummeln. Seegraswiesen umranden das Szenario. Die Standart-Tiefe von 18 Metern bietet im Prinzip schon so viel Abwechslung, das auch Einsteiger reichlich – nämlich so alle Highlights – geboten bekommen. In den Hängen und um die Leuchtturm-Trümmer sitzt das komplette Orchester der Felsbewohner. Etwas abseits stehen immer riesige Barracudaschwärme.

Der Tauchplatz ist so groß, dass er insgesamt vier verschiedene Tauchmöglichkeiten bietet.

Wir stellen nur zwei davon vor:

Das Innenriff an der Nordseite mit den Turm-Wracks als Highlight. Bis zu einer Tiefe von 28 - 30 Metern. Und das südliche Außenriff. Hier wartet ein Kamin mit bunten Ansammlungen von Korallen und Meerbarbenkönigen, der von 12 bis 20 Metern reicht. Östlich des Riffs geht es in eine Arena runter bis auf 40 Meter.

Charakteriesierung: Riff/Wrack/Kamin
Mindestvoraussetzung: GTS/OWD, für die größeren Tiefen CMAS** oder AOWD
Tiefe: 6-40 Meter

________________________________________________________________

 

 

Mehr Bilder?


ISLA SUR-LLado Sur

Ein toller Tauchgang! Nach 20-minütiger Fahrt mit dem Schnellboot erreicht man von Cala Pada im Osten Ibizas aus zwei der Küste vorgelagerte kleine Inseln. Die südlichere der Beiden, der Llado Süd, besitzt ein an Fauna reiches Gewässer und eine überraschende Unterwasserlandschaft. Wir tauchen auf eine große Felsspalte zu, die die ganze Insel von 3 m bis auf 15 m durchquert. Die Wände sind aufgrund der ständig herrschenden Dünung fantastisch mit Schwämmen, Krustenanemonen und anderen Planktonfängern überzogen.
Am Ende des etwa 5 m langen Durchbruches öffnet sich der Blick auf eine bizarre Steilwand. Unzählige Mönchsfische tanzen im kristallklaren Blauwasser vor dem Fels, Meerjunker und Meerpfauen tummeln sich zwischen den staatlichen Brassenschwärmen und immer wieder steigen große Schulen von Goldstriemen aus der Tiefe auf. Für uns Taucher am beeindruckendsten sind aber vermutlich die hier in großer Zahl regelmäßig anzutreffenden Barrakudas. Verharrt man möglichst bewegungslos und hält im richtigen Moment den Atem an, so kann man bis auf wenige Zentimeter an die stattlichen Tiere herankommen.
Taucht man bis zum Fuß der Steilwand in 30 m Tiefe, so wird man mit Muränen, Conger, Langusten, Bärenkrebsen, Kraken und Sepien verwöhnt und kann riesigen Schulen von Meerraben begegnen! Zwischen den großen Steinen kann man auch Drachenköpfe und hier und da einen Gabeldorsch entdecken.
Zum Austauchen empfiehlt sich das Umrunden der Insel im Flachwasser, zurück zum Boot.

________________________________________________________________


 


Mehr Bilder?

HÖHLE CALA LLONGA - Cueva Cala Llonga

Nach ca. 30-minütiger Fahrt mit dem Kutter erreichen wir von Cala Pada aus in Richtung Cala Llonga eine Steilküste neben der Einfahrt zur Bucht. An dieser Stelle befindet sich eine bekannte Höhle, die „Kathedrale oder blaue Grotte“ genannt wird. In 7 m Wassertiefe ist der nicht zu übersehende Eingang, groß genug, mit einer Tauchgruppe auf einmal hineinzutauchen. Im Licht der Lampen entdecken wir dichte Schwärme kleiner Mönchsfisch-Jungen, nach deren Durchquerung wir uns in einem engeren Tunnel befinden, durch den wir problemlos in den „Hauptsaal“ der Höhle gelangen. In dieser Grotte können wir gefahrlos austauchen und den Lungenautomaten herausnehmen und uns bei Licht die Größe der Höhle genauer ansehen. In der Nähe des Eingangs können wir Stalaktiten betrachten, im hinteren Bereich können wir einige Zylinderrosen bestaunen. Beim erneuten Abtauchen sehen wir den Ausgang mit dem Licht von der Sonne mit einem intensiven Blau das unbeschreiblich schön ist. Außerhalb der Höhle können wir den Tauchgang in südliche Richtung fortsetzen, wobei wir in maximal 20 Metern einige Steinbögen passieren, die von Seeraben und großen Geißbrassen bewohnt werden. Dieser Tauchgang ermöglicht vielen Tauchern neue Erfahrungen zu sammeln. Gefahrlos in Begleitung wird dieser Tauchgang zu einem Special.

________________________________________________________________

PLATTFORM "La Marina" - Formentera

die Anfahrt von unserer Tauchbasis geht über offenes Wasser ca. 45 - 55 Minuten .

"La PLATAFORMA" einer der bekanntesten Tauchplätze FORMENTERAS und wohl auch der Außergewöhnlichste.

Es handelt sich um eine ehemalige Fischzuchtanstalt, die nur knapp 2 Jahre benutzt wurde. Im Winter 1994/95 sank diese wegen fehlender Wartung. Sie bestand aus 2 Sechsecken, die mit Netzen verspannt waren in denen Doraden (Goldbrassen) gezüchtet wurden. Sie liegt zwischen den vorgelagerten Inseln Espardell und Espalmador. Die obere Plattform liegt schräg in einem Winkel von 90 Grad. Das oberste Seitenteil befindet sich 11m unter der Wasseroberfläche, das nterste auf 32m auf dem sandigen Grund. Dort befinden sich auch die Reste des zweiten Sechsecks und die Stützpfeiler, welche die obere Konstruktion trugen. Das Sonnenlicht fällt durch die 4 wabenartigen Öffnungen der Plattform und überzieht die gesamte Szenerie mit einem geheimnisvollem Licht- und Schattenspiel.

Am Ankerseil geht es für die "erfahrenen Taucher" hinunter auf die oberste Strebe und von dort zu den Resten des zweiten Sechsecks. Ein kreisender Schwarm von oft Hunderten Barrakudas lässt die Taucher bei vorsichtiger Annäherung bis auf Armlängen heran. Zwischen den Röhren, Stahlträgern und Zementblöcken gibt es eine große Vielfalt von Brassen, Säge- und Schriftenbarsche. Das Auftauchen erfolgt entlang der sehr schön bewachsenen Seitenträgern bis zur Ankerleine

________________________________________________________________

 

 

 

amphore

 

 

 

 

 

plata

 

plata

 

plata

 

 

 

 

 

 

 

| design: Tina Theuerjahr| Copyright by Diving Center Cala Pada | last Update: 18.06.2010 |